Fisch & Tipps

 

          Angellizenzen

          Bestimmungen

          Pilken

          Naturköderangeln

          Spinnangeln

          Uferangeln

          Fischkunde

  •  
 


Angeln vom Steg / Uferangeln (Was von der Küste aus geht)

 

Das Angeln vom Steg - etwas für Zwischendurch, wenn beispielsweise starker Wind eine Ausfahrt mit dem Boot unmöglich macht. Wo sollte man diese Angelart bevorzugt einsetzen? Am besten dort, wo sich Sandböden befinden! Hier fühlen sich viele Platten wohl. Wer also das Glück hat, seinen Steg auf solch einem Boden vorzufinden, der sollte es versuchen. Was wird benötigt? Entweder eine Rute mit Stationärrolle oder ganz simpel je nach Tiefe etwa 10m Monofile Schnur (ca. 0,3mm), an die ihr einen Haken bindet. Der Haken sollte nicht zu groß sein (max. 4/0) - am besten eignen sich spezielle Butthaken.

 

Die Fischfetzen werden zugeschnitten. © norwegen-fishing.de

 

Als Köder werden vorzugsweise Makrelen- oder Heringsfetzen benutzt. Der absolute Topköder ist und bleibt aber der Wattwurm. Jedoch macht es unheimliche Arbeit, ehe man von ihnen ein paar im Watt gegraben hat. Werft euren Haken mit Fetzen ein paar Meter vom Steg aus ins Wasser, lasst den Haken mit Fischfetzen absinken, befestigt die Schnur und dann heißt es warten (hier unsere Simpelmethode ohne Rute und Rolle erklärt). Wird die Schnur straf, dann holt die Schnur ein. Mit etwas Glück könnt ihr die Platten sogar am Boden sehen. Nicht verzagen, wenn wiederholt an eurem Haken eine Krabbe ist.

 

Diese Krabbe war schneller. © norwegen-fishing.de

 

Selbstverständlich können auch Angler ohne Steg mit Sandboden in den Genuß von Platten kommen. Sucht euch einfach sandige Stellen in eurer Gegend, mit leichter Rute und Stationär, sowie einem Blei von ca. 100 g geht es dann an diese Stelle. Werft die Montage aus und wartet auch hier, bis die Schnur straff geworden ist.

 

 

Scholle und Flunder © norwegen-fishing.de

 

Das Uferangeln - die zweite Variante, wird aber die bevorzugte sein. Folgendes ist eine recht gute Zusammenstellung: Spinnrute ca. 2,7m Länge und Wurfgewicht 40g. Eine kleine Rolle mit Schnurfassungsvermögen ca. 200m 0,22-0,25er Monofile Schnur.

 

Zur Not tut es auch eine Karpfenrolle. Wählt aber eine möglichst leichte Rolle. Auch die Rute sollte nicht zu schwer sein. Als Köder kommen Kunstköder zum Einsatz: Leichte Blinker, Spinner, Twister und als Nachläufer evtl. mal eine Fliege? Probiert mal einfach etwas herum.

Was kann man denn vom Ufer aus fangen? Um es Kurz zu machen: Dorsche, Pollack, Köhler, Hornhechte, Heringe & Makrelen wären die Hauptbeute. Sicher, Kapitale sind nicht zu erwarten, aber gerade diese Angelart entspannt und macht wirklichen Spaß. An so einem feinen Gerät ist selbst der Drill eines Hornhechtes ungemein spannend. Ich spreche aus Erfahrung. Also, beim nächsten Norgeangelurlaub die Spinnrute nicht vergessen.

 

 

Hornhecht und Pollack © norwegen-fishing.de